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Aufstieg in die Bezirksliga - Das Interview mit Joel Hannemann


Bildquelle: H-J. Trommler / regios24


Unser Schiedsrichter Joel Hannemann (TuS Essenrode) hat den Aufstieg in die Bezirksliga durch gute Leistungen und bestandener Leistungsprüfung geschafft. Herzlichen Glückwunsch und wir wünschen viele tolle Erfahrungen und gute Spiele. Auch Joel Hannemann konnten wir einige Fragen stellen und wünschen viel Spaß beim Lesen.


Frage: Wie bist du Schiedsrichter geworden?

Joel: Ich habe früh meinen Schiedsrichterschein bei einem Drei-Tages-Lehrgang in Schöningen gemacht. Die Schiedsrichterei hat mich seit ich klein war immer interessiert und ich wollte es unbedingt ausprobieren.


Frage: Welche Funktion hast du außerdem im Kreis Helmstedt?

Joel: Ich bin seit diesem Monat (August 2021) der Ansprechpartner im neu gegründeten Lehrarbeitsteam im Kreis Helmstedt. Wir gestalten zum Beispiel die Lehrabende oder auch Anwärterlehrgänge. Als Ansprechpartner arbeite ich zusätzlich im Kreisschiedsrichterausschuss mit. Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben und die Erfahrungen, welche ich dadurch sammeln darf.


Frage: Wie hast du deine Schiedsrichterlaufbahn bislang wahrgenommen?

Joel: Ich hatte viele Höhepunkte, aber auch Rückschläge. In der Anfangszeit durch ich viele Erfahrungen an der Linie als Assistent sowie als Schiedsrichter in den Juniorenbereichen sammeln.


In der Anfangszeit durfte ich viele Erfahrungen an der Linie als Assistent bei Florian Cacalowski, sowie als Schiedsrichter in den Juniorenbereichen sammeln. 2019 kam der Sprung für mich in die A-Jugend Landesliga. Das war schon so ein kleines Highlight für mich. Ich hatte aber auch nicht nur gute Zeiten. Leider gab es auch Spiele, die nicht so gut verliefen, wo ich mich auch im Nachhinein noch länger geärgert habe. Insgesamt hat sich aber meine harte Arbeit, gepaart mit den vielen Erfahrungen, welche ich sammeln durfte ausgezahlt und ich habe den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft. Darauf bin ich sehr stolz.


Frage: Hattest du schon mal Angst auf dem Sportplatz und gab es Bedrohungen?

Joel: Nein. Was wirklich ernstes gab es da noch nicht. Der Fußball lebt von Emotionen, aber wirklich Angst hatte ich bislang noch nicht auf dem Sportplatz.


Frage: Was war bislang dein absolutes Highlight?

Joel: Ich habe nicht nur ein Highlight. Es ist einfach alles zusammen, was mir unglaublich viel Spaß macht und eine richtige Leidenschaft geworden ist. Ich habe wirklich immer wieder richtig gute Spiele und kleine Highlights. Was mir wirklich im Kopf geblieben ist, waren beispielsweise die Landesligaspiele mit Florian Cacalowski. Eine Ehre war es für mich auch bei Alexander Roppelt oder Luca Sambill mit an der Linie stehen zu dürfen. Auch die Teilnahem am Fair-Play-Cup 2019, der Austausch mit anderen Schiedsrichtern oder auch mein Einsatz als vierter Offizieller bei einem Freundschaftsspiel von Eintracht Braunschweig - das sind alles Highlights, an die ich mich gerne zurück erinnere.


Frage: Wie sieht deine Spielvorbereitung aus?

Joel: Die sieht eigentlich immer ein bisschen anders aus und kommt auf das Spiel an, welches ich zugewiesen bekommen habe. Als erstes informiere ich mich über die Tabellensituation, sowie vergangene Spiele. Ich schaue auch gerne mal in der vergangenen Saison, wie die Mannschaften gegeneinander gespielt haben. Ich zähle aber auch zur Spielvorbereitung mehrmals in der Woche mich sportlich vorzubereiten, um konditionell mithalten zu können.


Frage: Wie oft trainierst du in der Woche und was genau?

Joel: Ich versuche 2-3 mal in der Woche laufen zu gehen. Dabei ist ganz egal ob Kurz- oder Langstrecken. Dazu versuche ich auch immer mal wieder beispielsweise ein Tabatatraining mit in meinen Sportplan einzubauen.


Frage: Was wünschst du dir für die Saison 2021/2022?

Joel: Mein erster Wunsch ist, dass wir die Saison durchspielen können. Ansonsten wünsche ich mir eine gute Bezirksliga Saison, mit guten Spielen und Beobachtungen, bei denen ich viel mitnehmen kann. Und natürlich viele neue Erfahrungen und Erlebnisse.


Frage: Was möchtest du den Jungschiedsrichtern gerne mit auf den Weg geben?

Joel: In erster Linie: Habt Spaß! Lernt neue Leute kennen, sammelt neue Erfahrungen und wachst über euch hinaus. Die Schiedsrichterei kann mehr als nur ein Hobby sein!



Bildquelle: H-J. Trommler / regios24


- Du bist mindestens 12 Jahre alt?

- Du hast Interesse am Fußball?

- Du möchtest vielleicht auch ein bisschen dein Taschengeld aufbessern?

- Du möchtest Schiedsrichter werden?

Kein Problem.


Ab dem 06.09.2021 beginnt wieder ein Anwärterlehrgang bei uns im Kreis Helmstedt.

Melde dich gerne hier, über Instagram oder direkt über unseren Kreisschiedsrichterobmann, Sascha Kordts und schließe dich unserem Team an.


Wir freuen uns dich zu sehen!

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